Vereinshistorie

Work in Progress!

Aufstieg in die Regionalliga Nord-West im Jahr 2025

2025

v.l.n.r. Christian Strahl, Hans Luthardt, Torsten Müller, Norbert Wagner, Frank Donath, Toni Mäusbacher, Eduard Kreiling und Leon Bauer

Die 1. Mannschaft schaffte es in der Spielsaison 2024/2025 in die Regionalliga Nord-West aufzusteigen:

Tabelle BOL 25

75 Jahre Schachverein Neustadt bei Coburg

2001

Der Schachverein Neustadt b. Coburg besteht wie der Stadtverband der Sportvereine Neustadt 75 Jahre. Gegründet wurde er auf Initiative von Emil Wagner am 26. November 1926 im Restaurant „Rheingold“ in Neustadt, am Marktplatz 8 mit 14 Schachfreunden.

Die Arbeitslosigkeit in den zwanziger- und dreißiger Jahren beeinflusste das Vereinsgeschehen wegen fehlender Geldmittel ungemein. Durch Mithilfe des damaligen bayerischen Meisters im Schach, Louis Probst, der im heutigen Stadtteil Meilschnitz wohnte, und des Neustadter Schachstrategen Reinhold von Berg, dessen Spielstärke weit über die Grenzen seiner Heimatstadt bekannt war, wurden ausgezeichnete Erfolge erzielt. So belegte der Schachverein Neustadt bereits 1 Jahr nach seiner Gründung den 2. Platz in der Gau­meisterschaft von Südthüringen.

In den folgenden, vor allem den Nachkriegsjahren, erzielten Neustadter Schachspieler bei Einzel- und Mannschaftsmeisterschaften im Schachbezirk Coburg – Lichtenfels – Kronach, im Bezirk Oberfranken, und auf bayerischen Meisterschaften große Erfolge.

Der Schachverein spielte zeitweise in Bayerns höchster Spielklasse und in der nordbayerischen Regionalliga.

Als 1. Vorsitzenden führten den Verein an:

  • 1926 bis 1934 Emil Wagner
  • 1934 bis 1945 Gottfried Braunschmidt
  • 1945 bis 1951 Hermann Wittmann
  • 1951 bis 1970 Heinz Kiesewetter
  • 1970 bis 1997 Oskar Wagner
  • ab 27.06.1997 Norbert Wagner

1971 wurde aus Anlaß des 50jährigen Jubiläums der oberfränkische Schachkongreß, verbunden mit den oberfränkischen Einzelmeisterschaften in Neustadt durchgeführt.

Das 75jährige Jubiläum wird im Jahre 2001 im angemessenen Umfang und Rahmen begangen werden.

Das Vereinslokal ist seit dem 11.08.1989 in der Thüringisch-Fränkischen Begegnungsstätte. Nachdem das Vereinslokal Marienburg, in dem nach dem 2. Weltkrieg die Spielabende abgehalten wurden, wegen Pächtnachweis im Jahre 1974 aufgegeben werden mußte, war der Schachverein in den folgenden Jahren in verschiedenen Räumen mit unterschiedlichen Erfolg untergebracht.

Herausragende Schachspieler, die den Verein über Jahrzehnte als Spieler die Treue gehalten haben, und heute bzw. heute aktiv spielen sind:

  • Heinz Kiesewetter
  • Oskar Wagner, der zweite Ehrenvorsitzende des Vereins
  • Hermann Wittmann
  • Heinz Gehling
  • Eduard Kreiling
  • Hans-Dieter von Berg
  • Reinhold von Berg
  • Norbert Wagner
  • Dietmar Woelfel
  • Franz Drexler, der seit 1971 die finanziellen Mittel des Vereins verwaltet

Nach der Grenzöffnung im Jahre 1989 haben sich Udo Hutschenreuther, Hans Luthardt, Karl-Heinz Jacob und Torsten Müller dem Verein angeschlossen. Erstmals spielt damit eine Mannschaft des Vereins ununterbrochen in die 1. Mannschaft.

Der Vorstand seit dem Jubiläumsjahr wie folgt zusammen:

  • Norbert Wagner — 1. Vorsitzender
  • Torsten Müller — 2. Vorsitzender
  • Dietmar Woelfel — Kassierer
  • Hermann Wittmann — Schriftführer
  • Heinz Gehling — Beisitzer und Schachwart
  • Eduard Kreiling — Beisitzer und Schachwart
  • Eralp Yilmaz — Beisitzer

Aufstieg in die Regionalliga

1997

Dem Schachverein Neustadt gelang jetzt der Aufstieg in die Regionalliga. Möglich machte dies eine überragende Mannschaftsleistung.
Gegen Hof wurde schließlich der Aufstieg perfekt gemächt.

Das Bild zeigt die erfolgreiche Mannschaft:

(v.l.n.r) sitzend: Oskar Wagner, Udo Hutschenreuther, Dietmar Weber.
stehend: Norbert Wagner. Torsten Müller, Berthold schilling, Helmut Eber, Häns Luthardt.

Es fehlen Eduard Kreiling, Karl-Heinz Jacob und Frank Drexler.

Historischer Vergleichskampf gegen den SV Sonneberg kurz vor der Wiedervereinigung

1990

Kurz vor der Wiedervereinigung trafen wir 1990 bereits im Rahmen eines Vergleichskampfs auf den SV Sonneberg, welchen wir mit 3:6 gewinnen konnten.

Umzug in das heutige Spiellokal

1988

In einem Schreiben an den Oberbürgermeister Helmut Grempel bittet der Schachverein Neustadt am 26.7.1988 um eine neue Spiel- und Traingsstätte und legt so den Grundstein zum Umzug in unser heutiges Spiellokal auf dem Schützenplatz.

Vereins-Blitzmeisterschaft

1987

Vereins-Blitzmeisterschaft Tabelle Teil2
In einem doppelrundigem Turnier wird Norbert Wagner Vereins-Blitzmeister.

Vereinsmeisterschaft 1985

1985

Endtabelle der Vereinsmeisterschaft 1985. Vereinsmeister werden auf einem geteiltem ersten Platz Oskar Wagner und Dietmar Weber.

Mannschaftsaufstellungen in der Spielzeit 1974/1975

1974

Mannschaftsaufstellungen in der Spielzeit 1974/1975 für die Bezirksklasse I und II

Mannschaftsaufstellungen für die Spielzeit 1974/1975 für die Bezirksklasse I und II

Oberfränkishcer Mannschaftsmeister

1969

Zur Erringung der oberfränkischen Mannschaftsmeisterschaft 1969 im Schach wird Herrn Oskar Wagner als Mitglied der Siegermannschaft die Ehrenurkunde überreicht

Schachverein mit vier Mannschaften

1967

Das Jahr 1967 war für den Schachverein Neustadt ein Jahr voller Erfolge.
Mit vier Mannschaften war der Verein an Mannschaftswettkämpfen beteiligt:

1. Mannschaft – Oberfränkische Verbandsklasse I
2. Mannschaft – Oberfränkische Verbandsklasse II
3. und 4. Mannschaft – Bezirksklasse II

In der Verbandsklasse I konnte die 1. Mannschaft den größten Erfolg verbuchen.
Mit 7:0 Punkten sicherte sie sich ungeschlagen den Titel des oberfränkischen Mannschaftsmeisters.
Dies bedeutete zum zweiten Mal den Aufstieg in die Bayerische Landesliga.

Gegner wie PSV Bamberg, Helmbrechts, Kronach und Kulmbach wurden klar besiegt.
Die „Puppenstädter“ bestätigten damit ihren Ruf als Spitzenmannschaft in Oberfranken.

Auch in den Bezirkseinzelmeisterschaften waren die Spieler des SV Neustadt erfolgreich:

  • Seniorenklasse: Norbert Klausner – Bezirksmeister
  • Jugendklasse: Knut Roßbach – zum zweiten Mal Bezirksjugendmeister

Beide werden im kommenden Jahr den Schachbezirk Coburg-Lichtenfels-Kronach bei den oberfränkischen Einzelmeisterschaften vertreten.

Die Vereinsmeisterschaft gewann Berthold Schilling mit klarem Vorsprung vor Kiesewetter und Schiwek.

Im Bezirkssommerturnier (Vierermannschaften) holte sich die Mannschaft des Neustadter Schachvereins zum zweiten Mal den Pokal vor dem Schach-Club Coburg.

Bei den Blitzmeisterschaften der Jugend errang die Zweiermannschaft Klausner / Roßbach den Sieg auf Bezirksebene.

Gewinn der Vierermannschaftsmeisterschaft im Sommerturnier

1963

Bezirksspielleiter L. Schirner überreicht dem 1. Vorsitzenden H. Kiesewetter den Wanderpokal der »Neuen Presse« für die Vierermannschaftsmeisterschaft im Sommerturnier 1963.

Vereinsgründung im Jahre 1926

1926

Eine Gruppe engagierter Schachfreunde gründet auf Initiative von Emil Wagner am 26. November 1926 den Schachverein Neustadt.

Erste Spielstätte wird das Restaurant „Rheingold“ in Neustadt, am Marktplatz 8.